Donnerstag, 11. Januar 2018

Wenn die Nacht Träume regnet (Teil 1) von Mirjam H. Hüberli



Self-published
eBook
Seiten: 136
AISN: B078W97HYW
Preis: 1,99 €


Zusammenfassung :


In ihrer Kindheit wird Chloe öfters von Tom, einem älteren Jungen aus ihrer Straße,  geärgert. Als dieser eines Tages auf dem Spielplatz ihre Sandburg dem Boden gleich macht, taucht ein fremder Junge auf, um sie zu beschützen und Tom zu verjagen. Dieser Junge ist Davis, der von nun an für Chloe ihr Retter in der Not ist.
Jahre später, beide sind nun Jugendliche, treffen sich Chloe und Davis durch Zufall auf dem Spielplatz wieder. Zwar sind sie sich zwischenzeitlich öfters mal begegnet, gesprochen haben sie jedoch nie. Diesmal ist es aber anders. Chloe ist in Aufruhr und Davis versucht sie zu beruhigen, ja, sogar eine Lösung für ihr Problem zu finden. Sie führen eine nette Unterhaltung und Chloe kann gar nicht anders als auf das gute Aussehen des Teen zu achten. Sie denkt sogar daran wie es wohl wäre, ihn zu küssen. Leider kommt es nicht zu einem Kuss und ihre Wege trennen sich wieder. Jedoch habe haben sie eine Abmachung getroffen, die es irgendwann einmal einzulösen gibt. 
Die Jahre vergehen, ohne dass Davis und Chloe sich erneut über den Weg laufen, dennoch geht ihr der Junge nicht aus dem Kopf. Zwar hat sie auch feste Freunde, aber der richtige war noch nicht dabei. 
Ihre Zeit verbringt Chloe gerne mit ihrer besten Freundin und vor allem mit ihrem Pferd Kalib.
Während eines Ausrittes durch das Gelände, welches Chloe kennt wie ihre Westentasche, kommt es zu einem tragischen Unfall und Chloe muss ins Krankenhaus. Als sie dort erwacht, findet sie eine Gummiente auf ihrem Tisch. Das kann nur eins bedeuten... Davis war hier, denn nur er weiß um ihre gemeinsame Gummienten-Theorie.


Meine Meinung:


Ich hatte das Glück, dieses Buch vorab lesen zu dürfen und dennoch habe ich es mir gekauft. Ich musste es einfach haben, nicht nur wegen dem tollen Cover, sondern auch wegen dem Inhalt.

Dies ist nicht das erste Buch, das ich von Mirjam H. Hüberli gelesen habe und der Schreibstil gefällt mir nach wie vor. Er ist flüssig und damit sehr angenehm zu lesen. Besonders aber mag ich, wie sie es schafft, Atmosphäre in ihre Zeilen zu bringen und wie sehr man sich mit den einzelnen Protagonisten identifizieren kann.
Die Charaktere, auch die Nebencharaktere, finde ich allesamt sympathisch und authentisch.
Chloe, ihre Freundinnen und Davis sind normale junge Leute mit Ecken und Kanten, mal gut gelaunt, mal schlecht, die sich altersgemäß benehmen und sprechen, wobei man Chloe am besten kennen lernt, da die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt wird und man ihre Gefühle und Befindlichkeiten mit ihr gemeinsam erlebt. Ich habe jede einzelne Minute genossen und mit ihr gefühlt.

Die Story selber ist klasse. Ich war von Anfang an direkt in der Geschichte und hatte keine Probleme mich hinein zu finden. Man begleitet Chloe seit ihrer Kindergartenzeit bis hin zum Studium. Trotz der großen Zeitspanne hatte ich nicht das Gefühl, dass etwas fehlt oder dass man irgendetwas verpasst. Das ist Mirjam wunderbar gelungen.

Dieses Buch hat es in sich, was die Gefühlswelt betrifft. Es ist ein Auf und Ab, ohne dabei kitschig zu wirken, das finde ich persönlich immer sehr wichtig.

Das Cover finde ich sehr schön. Ich mag die bunten Farbkleckse auf dem schwarzen Hintergrund. Sie wirken etwas verspielt und passen sehr gut zu dem Titel, denn oftmals sind Träume auch bunt und nicht nicht klar definiert, so wie Kleckse eben.

Ich freue mich jedenfalls riesig auf Teil zwei und kann es gar nicht erwarten zu erfahren, wie die Geschichte weiter geht.


Fazit:


Eine gefühlvolle und schöne Geschichte, die man einfach gelesen haben muss. Die Achterbahnfahrt der Gefühle gibt es gratis on top. 


5/5 Sternen

Verrückte Silbermagierschatten (zur Nebelring-Reihe von I. Reen Bow)

(Bildquelle: I. Reen Bow)  



Hallo zusammen, 

im Rahmen der Party zu Nebelring 2 von I. Reen Bow habe ich heute einen kleinen Beitrag für euch vorbereitet. Während ihr in den letzten Tagen so einiges über den Nebelring, die Nebelring-Organisation, Silbermagier und das Olina-Gesundheitspeigramm erfahren habt, widme ich mich heute etwas, das wir alle und auch jedes Lebewesen und jeder Gegenstand gemein haben, dem Schatten.

Während ein normaler Schatten mal größer oder mal kleiner erscheint und oftmals auch verzerrt ist, ist er dennoch ein Abbild unseres Selbst oder dem des  Tieres/ des Gegenstandes. Er folgt unseren Bewegungen und ist in keiner Weise zu vergleichen mit dem Schatten eines Silbermagiers.

Silbermagier wirken ihre Magie mithilfe von Malwee, einer höchst giftigen und vor allem tödlichen Substanz. Entgegen vieler Vermutungen jagen die Magier das Malwee jedoch nicht durch ihren Körper, sondern ergreifen die Substanz mit ihrem Schatten.  Der Schatten filtert die Energie aus dem Malwee heraus und der Silbermagier seine Magie wirken, indem er seine Gedanken auf die frei gewordene Energie projiziert. Dabei muss er den richtigen Zeitpunkt nutzen. Da der Magier nicht selber mit dem Malwee in Berührung kommt, wird er nicht vergiftet.

(Bildquelle: I. Reen Bow) 

Mit der Zeit verändert sich jedoch der Schatten. Er löst sich immer mehr von dem Silbermagier ab und entwickelt ein Eigenleben. Er kann jede Form annehmen und ahmt nicht mehr die Bewegungen nach. Dennoch gehorcht der Silbermagierschatten weiterhin den Befehlen seines Magiers. In diesem Stadium wird letzterer auch Greifer genannt. 

Freitag, 22. Dezember 2017

Superior - Das dunkle Licht der Gaben von Anne-Marie Jungwirth





Drachenmond Verlag
Taschenbuch/ eBook
Seiten: 344
ISBN-10: 3959912110
ISBN-13: 978-3-95991-211-2
Preis: 14,90 €/ 1,99 €


Zusammenfassung:


Die 20-jährige Amelia hat schon schlimmere Zeiten erlebt, als die Zeit in ihrer Adoptivfamilie, in der sie sehr gut aufgenommen wurde, besonders von ihrer Adoptivschwester Catherine. Die beiden sind sich sehr nahe und vom Gefühl her vollbürtige Schwestern. Deswegen teilen sie sich auch eine Studentenwohnung und unternehmen viel zusammen. Auch sind sie beide Superia - Menschen mit einer besonderen Gabe- und als Superior hat man ein sehr schönes Leben, es mangelt weder an Geld, noch an anderen Privilegien. Eins unterscheidet die beiden jungen Frauen jedoch sehr stark: während Catherine ein hohes Scoring ihrer Gaben aufweist und sie bald einen geeigneten Mann  der Superior Human Society heiraten soll, sind Amelia's Gaben minderwertig. Das stört sie nicht im Geringsten, denn sie möchte nicht zur SHS gehören, möchte die Pflichten nicht. Und vor allem möchte sie nicht irgendeinen Mann heiraten, der ihr von der SHS vorgesetzt wird, damit die "guten Gene" weiter vererbt werden.
Amelia hat bereits einen Mann ins Auge gefasst, doch dieser Mann ist für eine andere Frau bestimmt. Hat sie überhaupt eine Chance? Und als wäre das nicht genug, steht eines Tages die SHS vor ihrer Tür und hat Interesse an ihren minderwertigen Gaben. Und was die SHS von ihr möchte, entpuppt sich als viel schlimmer als eine Zwangsheirat.


Meine Meinung:


Dies ist das erste Buch, das ich von Anne-Marie Jungwirth gelesen habe und bin begeistert von ihrem Schreibstil. Sie hat mich damit von Anfang an in ihren Bann gezogen, bzw. in den Bann der Geschichte. Er ist sehr flüssig und realitätsnah. Ich habe mich sehr gut in die einzelnen Personen hineinversetzen können und fühlte auch mit ihnen. 
Die Geschichte an sich ist etwas für mich ganz Neues und vor allem großartig. Sie spielt in unserer Welt, nur dass manche Menschen besondere Gaben haben. Damit hatte ich anfangs überhaupt nicht gerechnet, als ich den Klappentext gelesen habe. Umso mehr hat mich die Story von Anfang an gepackt und es hat zwischendurch auch nicht nachgelassen.
Die Charaktere sind allesamt sehr gut ausgearbeitet und besonders Amelia mag ich sehr gerne. Sie ist nicht der typische Held, eher der Anti-hero, und das macht sie mir so sympathisch. Sie ist nicht mit besonderes Gaben gesegnet, sondern ist ein Mensch, der Fehler macht und der einfach nur Durchschnitt ist, was die Gaben angeht sogar weniger als das. Sie sagt, was sie denkt und macht, was sie will. Egal, ob sie damit irgendwo Aufsehen erregt oder nicht. Ihr ist einfach egal, was die Leute um sie herum denken. Auf mich wirkt Amelia sehr authentisch. Auch die anderen Charaktere kommen authentisch daher.
Das Cover ist meiner er Meinung nach ein richtiger Hingucker. Ich mag diese dunklen Farben und die Stadt bei Nacht. Auch die Junge Frau finde ich sehr passend. Besonders gut finde ich das Detail mit dem Reißverschluss - Tattoo. So stelle ich mir Amelia vor.
Das ganze Buch ist am oberen Rand mit Zeichnungen versehen, das mag ich. Auch findet man alle paar Seiten extra Zeichnungen und Auszüge des SHS. Durch diese erlangt man zusätzliche Informationen. 


Fazit:


Eine packende Geschichte, die ihr alle kennen lernen müsst, sonst verpasst ihr etwas. Euch erwarten eine wunderbare Idee und starke Charaktere. Ich freue mich schon jetzt auf Band zwei. 

Kurzinterview mit Anne-Marie Jungwirth




Hallo Anne, vielen lieben Dank, dass du dir trotz des Trubels vor Weihnachten Zeit für dieses Interview nimmst. Dann fange ich mal direkt an.

Stell dich doch bitte kurz vor.

Ich heiße Anne, bin 39 Jahre und lebe mit meinem Sohn und Mann in Österreich. Ich bin eine Träumerin – schon immer gewesen – und vermutlich auch deshalb Autorin.

Wie lange schreibst du schon und wie bist du dazu gekommen?

Mein erstes Buch habe ich tatsächlich in der Grundschule geschrieben. Handwerklich betrachtet war das vermutlich keine Offenbarung, aber der Wunsch war schon damals da. Wirklich ernsthaft habe ich dann in 2010 damit begonnen. 

Wie kam es zur ersten Veröffentlichung und wie hat es sich angefühlt? Wie haben deine Familie und Freunde reagiert?

Ich hatte mein Manuskript zu „Engelsstaub“ fertig und wollte damit eigentlich den Weg über eine Agentur gehen. Natürlich wurde ich erst einmal abgelehnt. Zufällig habe ich zur gleichen Zeit in einer Schreibzeitschrift ein Interview mit einer Autorin gelesen, die bei Carlsen Impress veröffentlicht hat. Als ich dann dort auf der Homepage gelesen habe, dass sie Manuskripte suchen, habe ich mir gedacht: Warum nicht? Ich hätte nie erwartet, dass es wirklich gleich klappt und war total aus dem Häuschen.
Damals wussten nur ganz wenige, dass ich nachts – wenn alle anderen schlafen – an meinem Schreibtisch sitze und schreibe. Eigentlich nur meine Familie. Und die haben sich sehr mit mir gefreut. Und vermutlich auch gemerkt, dass es vielleicht doch mehr ist, als eine meiner üblichen Spinnereien. 

Wirst du auf der Straße als Autorin erkannt? Was ist das für ein Gefühl?

Auf der Straße bin ich noch nie erkannt worden. Wenn man berühmt werden will, sollte man vermutlich auch besser zu DSDS gehen, als mit dem Schreiben zu beginnen.

Was machst du neben dem Schreiben?

Ich habe einen 8-jährigen Sohn und ich manage die Finanzen eines High Tech Start-ups. Für Hobbies neben dem Schreiben und Lesen bleibt da wenig Zeit.

Hast du bereits neue Projekte in Planung? Was erwartet uns 2018? Magst oder darfst du uns davon erzählen oder ist es streng geheim?

Ein wenig kann ich gerne erzählen. Ich habe den ersten Entwurf zum zweiten Teil von „Superior“ beendet und werde ihn jetzt fleißig überarbeiten. Wann genau er erscheinen wird, kann ich noch nicht sagen, aber auf jeden Fall in 2018. Und mal sehen, wie weit ich mit dem dritten Teil dann noch komme.

Hast du bestimmte Rituale beim Schreiben? Was ist ein Muss und was ein no go?

Eigentlich habe ich mir angewöhnt immer und überall schreiben zu können. Ob jetzt beim Warten in der Werkstatt, im Wartezimmer beim Arzt, zu Hause am Schreibtisch oder im Café. Das einzige, was ich dazu brauche, sind Kopfhörer und eine ruhige Hintergrundmusik.

Drei Dinge, die du magst und drei, die du nicht magst.

Ich mag Schokolade, Schlafen und Netflix.
Und Rosinen, Cliffhanger und Regen mag ich nicht.

Das Jahr ist bald zu Ende. Hast du gute Vorsätze für's neue Jahr oder lässt du es einfach auf dich zukommen?

Ich habe auf jeden Fall gute Vorsätze und einige beginne ich jetzt schon umzusetzen. Im Prinzip versuche ich mehr von den Dingen zu tun, die mir guttun und weniger von denen, die es nicht tun.

Möchtest du den Lesern noch etwas sagen?

Genießt die Feiertage – ohne Reue.

Ein schönes Schlusswort, das ich mir zu Herzen nehmen werde. Vielen Dank noch mal für dieses Interview und die Zeit, die du dir dafür genommen hast.


So ihr Lieben, hier ist das nächste Puzzelzeil:



Viel Spaß noch weiterhin beim Drachenadvent.


Rettet Emelys Weihnacht

Es war einmal eine junge Frau, die nicht viel Wert auf Weihnachten legte. Ihre ganze Familie war nicht von diesem
Fest besonders angetan. Es gab zwar ein paar Geschenke, aber keinen Baum oder irgendwelchen Weihnachtsschmuck.

Eines Tages machte sich die junge Frau auf zu einem Winterfest. Es war das Fest eines ihrer Lieblingsverlage. Dort würde sie
Autoren und andere lieb gewonnene Menschen treffen. Sogar das Wetter spielte mit- es fing an zu schneien. Jetzt fragt ihr euch
Sicherlich, warum ich von perfektem Wetter spreche. Die Antwort ist simpel. Die junge Frau liebte Schnee.

Nach einer langen Reise und einem Zwischenstopp in einer anderen Stadt kam sie endlich an. Der Schlafmangel und die Strapazen
Der Reise waren schnell vergessen. Nun war sie endlich am Ziel und traf jede Menge liebe Menschen, die allesamt in
Weihnachtsstimmung waren und diese auch verbreiteten. Es war ein sehr schöner Tag, mit vielen schönen Gesprächen, Keksen, Tee
und vielem mehr, der viel zu schnell zu Ende ging.

Nun standen erneut eine lange Reise und Schlafmangel an. Und ein beklemmendes Gefühl, doch dazu später.

Nach Stunden endlich Zuhause, wurden Eindrücke mit den Freunden und Bekannten aus einer Lesechallenge geteilt. Auch das beklemmende Gefühl
Kam zur Sprache. Die junge Frau hatte das Gefühl, ihr fehle etwas. Auf dem Winterfest hatte sie etwas gefunden, das sie vorher nicht kannte und vermisste,
den Geist der Weihnacht.

Wie konnte sie ihre Falimlie anstecken? Schmücken? Einen Baum kaufen? Kekse backen? Sie beriet sich in einem Gruppenchat aller Teams der Challenge.
Was die junge Frau nicht wusste war, dass das Team, in dem sie selber war, eine Aktion startete, um ihr ein bisschen Weihnacht
Nach Hause zu bringen und ihr eine Freude zu machen.

Was dabei heraus kam, könnt ihr unter #RettetEmelysWeihnacht auf Facebook und Instagram sehen.

Frohe Weihnachten dir und deiner Familie, Emely. Ich hoffe, du konntest ihnen das Fest näher bringen. Hab dich lieb.

Drachenadvent


Hallo zusammen,

in Rahmen der Drachenmond Lesechallenge haben wir, wie viele bereits wissen, auch einen Drachenadvent. Heute bin ich euer Gastgeber und ihr werdet hier später eine Buchvorstellung, ein Interview, sowie eine Rezension finden. Zudem hat mir die Autorin zwei Schnipsel zur Verfügung gestellt, in denen wir einen kleinen Einblick in ihr neues Projekt bekommen. Um wen es sich handelt, erfahrt ihr später. Seid ihr gespannt?

Ich wünsche euch eine gute Nacht und bis später. 

Buchvorstellung "Superior - Das dunkle Licht der Gaben" von Anne-Marie Jungwirth



Drachenmond Verlag
Taschenbuch/ eBook
Seiten: 344
ISBN-10: 3959912110
ISBN-13: 978-3-95991-211-2
Preis: 14,90 €/ 1,99 €


Klappentext:


Ein privilegiertes Leben und schier unbegrenzte Möglichkeiten - das bietet die Superior Human Society ihren Mitgliedern. Zumindest denen, die es wert sind...

"Du bist eine Superia, aber deine Gaben sind minderwertig." 
Unzählige Male hat die 20-jährige Amelia diesen Satz schon gehört.
Und jedes Mal ist sie froh darüber. 
Sie wollte nicht dazugehören. 
Sie wollte nicht die Pflichten. 
Sie wollte nicht, dass man ihr vorschrieb, mit wem sie sich paaren sollte. Dich was Amelia will, ist für eine Andere bestimmt. Und was man von ihr will, ist schlimmer als eine Zwangsheirat.


Die ersten Sätze:


6 Jahre vorher

Der Gerichtssaal 105b des Detroit Family Court spiegelte Salome Verfassung treffend wider. Kaputt und heruntergekommen - wie die gesamte Stadt. Risse dekorierten die ansonsten kahlen Wände und ein leichter Modergeruch kaschierte den Angstschweiß, der sich langsam, aber sicher unter ihren Achseln bildete.


Mein erster Eindruck:


Das Cover ist so schön, sogar eine meiner zwei Fellnasen liebt es so sehr, dass es angeknabbert wurde. Sie hat es zum Fressen gern, wie es aussieht.
Der Klappentext hört sich spannend an. Eine Welt, in der man vorgesetzt bekommt, wen man heiraten soll und wen nicht und das aufgrund irgendwelcher Gaben. Nein danke, da würde ich auch nicht gerne Gaben haben, lieber minderwertige oder gar keine.
Ein Konflikt ist vorprogrammiert, da Amelia einen Mann haben möchte, der für eine andere Frau bestimmt ist. Er muss also hochwertigere Gaben haben, so verstehe ich das zumindest. Aber möchte er auch sie haben? Und was möchte man von Amelia? Was ist denn schlimmer als eine Zwangsheirat?
Fragen über Fragen, es hilft alles nichts, ich muss dieses Buch lesen. Es hört sich sehr spannend an und beginnt auch so. Ich freue mich bereits auf die Lesestunden.